5. Tag - Sonntag, 17.05.2026
Heimreise
Die Sonne scheint in Lollar. Es ist zwar noch kühl, aber trocken. Nach einem reichhaltigen Frühstück ging es zum morgendlichen Tagebuch Vorlesen und Ausgabe des heutigen Zündfunkens:
Wofür ich Danke sagen möchte.
Anschließend gab es auf Anregung von Jann eine ausführliche und herzliche Verabschiedung. Dann kam der Aufbruch, die Abfahrt.
Da ich immer noch analog, ohne digitale Navigationshilfe unterwegs bin, beschloss ich eine Stadtrundfahrt durch Gießen zu vermeiden. Ich nahm die B3 Richtung Süden, die in Gießen nahtlos in die Stadtautobahn A485 übergeht. Ich folgte ihr bis zum Gießener Südkreuz um dann auf die A45 Richtung Dortmund abzubiegen um sie gleich an der nächsten Ausfahrt Gießen-Lützellinden zu verlassen. Eine gute Viertelstunde und die Großstadt lag hinter und der Taunus vor mir. Über Grävenwiesbach und Weilrod ging es nach Schmitten, ja das Schmitten, in dem wir unseren ersten Stop auf dieser Tour hatten. Weiter ging es über den Feldberg nach Oberursel. Der Großraum Frankfurt lag vor mir. Auch nichts für Leute ohne elektronische Navigation. Daher nahm ich die Autobahn A661 über Offenbach nach Langen-Mörfelden. Ab hier ging es über Rödermark in den herrlichen Odenwald. Über Höchst, Michelstadt und Erbach ging es nach Eberbach am Neckar. Wer genügend Zeit mitbringt, kann neben der Strecke den Otzberg mit herrlichem Blick über die Mainebene, die Burg Breuberg, hier ist eine Jugendherberge in der Burg, oder die Marbachtalsperre, ein beliebter Motorradtreffpunkt besuchen. Von Eberbach aus war es noch eine gute halbe Stunde bis nach Hause und es war immer noch trocken.
Was war denn mit dem Zündfunken?
Danke sagen möchte ich allen Mitfahrern, die mich gut aufgenommen haben und dafür, dass wir alle gesund und ohne größere Pannen durch die Tour gekommen sind. Besonderer Dank gilt meiner Frau, die mir diese schöne Pilgerreise zu Weihnachten geschenkt hat.
Schön war es, trotz des durchwachsenen Wetters.
Peter












