Neue Erfahrungen für Gashand, Geist und Seele

Pilgern mit PS, Helmkreuz am Morgen vor dem Zündfunken
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2026 | Ab durch die Mitte | Tour-Tagebuch

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Tourtagebuch der Teilnehmer an der Motorrad-Pilgerfahrt "Ab durch die Mitte 2026"

13. – 16. Mai 2026

1. Tag - Mittwoch, 13.05.2026

Gestartet in der Drüggelter Kapelle am Möhnesee mit der Frage nach dem AUFBRUCH
Wie geht es uns damit?
Was macht der mit uns?

… passt… passt nicht…
… passt… passt nicht…
… passt… passt nicht…
… eine Entscheidung ist gefordert-, von mir gefordert. Zeitplan gecheckt, Finanzen überschlagen. Passt.
Und nun sind wir gemeinsam „Ab durch die Mitte…“. Die Komfortzone im Wohnzimmer auf dem Sofa vor dem lodernden Kamin habe ich verlassen. Und siehe – es funktioniert. Neues liegt vor uns, Unbekanntes. Ungeahnte herrliche Horizonte tuen sich auf. Das gilt für die Landschaft, das gilt für das gemeinsame Erleben und ganz individuell für meine Person, meine Seele, meinen Geist. Ich bin überrascht, wie gut das gemeinsame Unternehmen PmPS funktioniert. Schnell sind wir – bei aller Unterschiedlichkeit – beieinander. Wir sind aufgebrochen, nicht nur auf einem Weg, auch zu einer inneren Reise zueinander und miteinander. Der Aufbruch ist aufgegangen. Es hat sich gelohnt.
Ich bleibe bei dem „AUF“ hängen. Die Sonne geht auf, jemand macht die Tür auf, ein Kasten, eine Schatulle wird geöffnet. Ich bin überrascht, von dem, was ich sehe. Es tut sich was auf.
Paul Gerhard dichtet 1647
„Auf, auf, mein Herz, mit Freuden; nimm wahr was heut geschieht.“ (EG 112) – ein Osterlied –
Mein Herz wird aufgefordert, sich aufzumachen. Und wir nehmen wahr, was im heut!, im hier und jetzt geschieht. Es ist die Chance und Möglichkeit die gemeinsame Unternehmung dieser Motorradtour zu erleben. Wir teilen einander mit, tauschen Erfahrungen, Gedanken, Gefühle, Freudiges und Schweres, aus. Wir trösten und ermutigen einander.
Ich bleibe beim zweiten Teil des Wortes hängen: „BRUCH“. Da geht was kaputt, zerbricht. Trümmer entstehen, Scherben verteilen sich, ein Schaden entsteht. Das schmerzt. Tut weh. Das kennt jeder und keiner will das. Da muss man durch. Und irgendwie geht es weiter, zum nächsten, zum neuen Aufbruch.
Da bleibt mir in biblischer Anlehnung nur zu schreiben/sagen. Hab keine Angst vor den Realitäten dieses – deines – Lebens. Hab Mut zum Aufbruch -, zur nächsten Entscheidung zu dem, was neue Aufbrüche ermöglicht! Passt schon!
13./14.-05-2026 Schmitten

Schalom
Jann-Axel
PS: „Passt nicht“ ist der Titel eines Kartenspiels, das ich sehr empfehlen kann!