2020 | Kurztour: Der Knick Nahe am Rhein | Tour-Tagebuch - 5. Tag (Sonntag, 21. Juni 2020)

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5. Tag (Sonntag, 21. Juni 2020)

Der Abreisetag

Das Helmkreuz ist gelegt und wir stehen zum letzten Mal im Kreis darum.

Eigentlich wie immer, die Stimmung ist gut, wir hatten schöne gemeinsame Tage. und doch ist etwas anders; „Corona“ heißt das magische Wort, was aktuell einen so großen Einfluss auf unser aller Leben hat. Wir stehen mit Sicherheitsabstand zueinander und sind uns doch so nah. Wir haben wieder Erfahrungen gesammelt:
„Erfahrungen für Gashand, Geist und Seele“.
Es ist gut, dass das gemeinsame Erleben, Empfinden auch so ein Virus nicht verhindern kann.

Ruhe kehrt ein, Willi liest einen Tagebucheintrag vor, er handelt von der Schönheit des Lebens und dem Tiger und dem Bär, eine gute Idee, das Tagesmotto so einzukleiden.

Das Tagebuch kreist, es geht linksherum und ich stehe rechts neben Willi. Und es landet doch bei mir (ich wollte immer schon mal den letzten Eintrag einer PimPS-Tour schreiben). Gut so.

Die Gruppeneinteilung für die Rückfahrt wird festgelegt, ein Text aus dem Roadbook wird vorgetragen. Wir singen ein Abschiedslied: „Da berühren sich Himmel und Erde…“, ein sehr schönes Lied.

Nach unserer wie immer herzlichen Verabschiedung geht die Rückfahrt los. Martin fährt vor, dann Josef, Michael, Dietmar, Patrick, ich und Reiner mit Sozia Slavica. Wie die ganze Tour läuft die Fahrt sehr harmonisch. Wir wollen noch einem Zwischenstopp an der „Loreley“ einlegen, ein Wunsch von Michael, ein guter Wunsch, eine willkommene Pause, ein herrlicher Ausblick bei bestem Wetter. Wie klein alles von hier oben erscheint.
Die Gruppe schrumpft, Dietmar, Reiner und Slavica verabschieden sich und fahren auf eigenen Wegen nach Hause.

Wir fahren Richtung Siegen, weiter über zahlreiche Kurven, durch kleine Orte und einer herrlichen Landschaft. Unter meinem Helm wirken die letzten Tage, die verordnete Distanz, die unsere guten, intensiven Gespräche nicht verhindern konnte, noch nach. Auch wenn es „nur“ eine Kurztour war, so war auch diese bezeichnend. Auf einem Parkplatz trennen sich auch unsere Wege, doch wir werden uns sicherlich wieder treffen, PimPS und auch BdW (Beginne deinen Weg) verbindet.

An dieser Stelle kann ich mal Danke sagen an die Tourguides, an Wolfgang und Ulrich und an Joachim, für die Vorbereitungen, für euer Engagement und an alle anderen Teilnehmer, die das gemeinsame Erleben erst möglich machten.

Und natürlich an die Gründer von Pilgern mit PS an Peter und Thomas und Wolfgang.

„Wo Pilger sich bereiten,
das Gute zu verbreiten
und neu beginnen ganz neu;
da berühren sich Himmel und Erde
das Frieden werde unter uns.

GLG.

Wolfgang, der mit der blauen Suzi, die 100.000 km sind voll.

 

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