2018 | Tatra | Tour-Tagebuch

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8. Tag (Samstag, 18. August 2018)

Von Lohberg bis Eltmann

Nach einem schönen Wechselgebet beim Zündfunken verließen wir das urige Kapitän Goltz. Bei meiner Verbundenheit zur See hätte ich den Kapitän gerne noch kennen gelernt, aber der liegt bestimmt schon in seinem Seemannsgrab. Seien Hinterbliebenen, 3 schwarz gekleidete blonde Damen, führten nun das Geschäft weiter.
Die Fahrt durch den Bayerischen Wald war dann ein kleines Hochlicht unserer Pilgertour. Superstraßen, tolles Motorradrevier.
Die 1. Pause verbrachten wir dann schon in der Oberpfalz. Die Oberpfalz bietet auch herrliche Landschaft und tolle Motorradstraßen, immer flussabwärts am Regen entlang bei schönstem Wetter. Im Ort Roßbach sahen wir dann ein paar Störche auf einem Stoppelfeld auf Nahrungssuche. An der nächsten Ampel fragte ich Hermann-Josef, ob er weiß, ob es sich um Weiß- oder Schwarzstörche handelte, weil sie oben weiß und unten schwarz waren. Er sagte: „Das weiß ich auch nicht genau, aber er muss sich dann wohl um schwarz-weiße Störche gehandelt haben.“ Eigentlich logisch! Aber wer nicht fragt bleibt dumm.
Dann überquerten wir die Naab und ich dachte, wir kommen bestimmt auch noch zur Altmühl, dann hätten wir die 3 Donauzuflüsse komplett. Mittag machten wir dann in einem klassischen bayerischen Lokal mit dem Gütezeichen Bikers welcome.

Im weiteren Verlauf der Strecke befuhren wir immer wieder tolle Straßen durch tolle Gegenden. Ich dachte so, wann denn mal schlechte Straßen kommen, aber wir fuhren, fuhren und fuhren, aber es kam und kam keine schlechte Straße. Wir waren das ja zum Teil gewohnt in Tschechien und der Slowakei. Gewünscht haben wir uns das natürlich nicht wirklich. Dann kamen wir durch Güntersdorf, idyllisch gelegen an der Pegnitz, wirkte es doch wie das Tor zur Fränkischen Schweiz, die bekannt ist durch die vielen Privatbrauereinen.

Nach einer kurzen Trinkpause vereinbarten wir dann, zur Wallfahrtskirche Gügel zu fahren. Das ist eine in den Fels gebaute Kirche und das Kirchenschiff ist nur über 2 atemberaubende Wendeltreppen, ungefähr so breit wie mein Kreuz, zu erreichen. Sehr beeindruckend. Ich denke ein Unikat.

Gegen 17.30 Uhr erreichten wir dann unser Zielhotel in Eltmann am Main.
Zu der Frage des Hochlichts möchte ich sagen, dass es mehrere gab: die super Motorradstraßen im Bayerischen Wald, die Fahrt durch die idyllische Fränkische Schweiz, immer von der Pegnitz begleitet, die Wallfahrtskirche Gügel.

Das Hochlicht war die Tour in sich als Ganzes.

Also, zur Altmühl kamen wir nicht mehr und die Straßen wurden auch nicht mehr schlecht. Aber alle kamen gesund wieder an. Das ist das Wichtigste für unsere PimPS-Touren.

Bernd

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