2017 | Steirische Alpen | Tour-Tagebuch

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4. Tag (Dienstag, 05. September 2017)

Groß-Gerungs – Mutterberg/Häuserl im Wald

Es ist Dienstagabend, der vierte Tag ist nun fast vorüber. Schnell wie die Zeit vergeht. Was ist heute passiert? (ein unvollständiger Versuch zu berichten)
Ein herrlicher sonniger Morgen in Groß-Gerungs.
Der morgendliche Zündfunken fand oberhalb des Hotels naher einer Obstwiese statt. So konnten einige schnell noch ihren Hunger auf eine Apfel stillen (die sind ja dieses Jahr in unseren nördlichen Gefilden etwas seltener anzutreffen)

Unser Geburtstagskind Friedhelm wurde mit einem kleine Ständchen geehrt.
Als Thema des Tages wurde „was bewegt mich, was beschäftigt mich unter meinem Helm“ als Anreiz gegeben. Dazu gleich mehr.
Denn bevor mit dem Nachdenken begonnen werden musste, wurden sowohl die Vorräte für das Motorrad (Benzin) als auch für leiblichen Genuss (Leberkäs Semmel …..Hirsch) bzw. Getränke von Feinkost Hofer gebunkert.
So gut gerüstet starten wir um das Waldviertel unsicher zu machen. Da gibt es so viele schöne Straßen und Hügel, so dass von mir gefühlt viele Berge von allen Seiten in Augenschein genommen wurden. Insbesondere der Ort Gutenbronn hatte Thomas so inspiriert, dass wir ihn zweimal anfuhren. Herrlich!

So jetzt komme ich zum Nachdenken, was bewegt mich:
Es ist doch fantastisch in einer Gruppe zu fahren, entspannt die Landschaft genießen zu können und so wissen, dass man gut und sicher an der nächsten Ort geführt wird. Einfach loslassen und so in der Nähe des Wallfahrtsorts Maria Taferl. Vom gegenüberliegenden Hügel können wir diese prächtige Kirche bereits sehen. Als könnte Thomas Wünsche erahnen, fahren wir die Kirche an und stoppen zu einer kleinen Sightseeing Tour (wir sind auch nicht die einzigen, die wir dort treffen) Zur Bekräftigung dieses Gedankens „Einfach mal loslassen und sich führen lassen“, sehe sich ein großes Plakat.
„Mal das Ruder aus der Hand geben“. Dies ist eigentlich ein Werbeplakat für eine Brauerei und passt aber ganz gut.
Kurz danach ein weiteres Plakat „Sei ohne Sorge – Gott ist da“. Passt auch irgendwie. Nach dem Wallfahrtsort Maria Taferl geht es zügig zur Donau herunter in Richtung Stift Melk ……diese riesige Anlage auf dem Hügel.
Was die Menschen wohl damals gedacht haben, als sie diese goldüberfrachtete Barockbasilika gesehen haben?
Nach dem Verzehr unserer Semmeln im Vorgarten es Stifts, sind wir gestärkt und es kann fast in einem Rutsch Richtung Steiermark gehen.

Die Berge kommen langsam immer näher. Der erste „Pass“ Hengstenpass wird genommen. Die Pferde meiner kleinen Honda jubeln. Noch ein weiterer kleiner Pass wird genommen: der ……pass . Es macht Vorfreude auf die nächsten Tage. Der Rest wurde auch noch geschafft, auch die etwas nervige Rollsplitt Strecke.
„Jetzt sind wir in der Steiermark“

Stefan

 

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