2017 | Vizentiner Alpen & Dolomiten | Tour-Tagebuch

Beitragsseiten

7. Tag (Freitag, 18. August 2017)
(verantwortlich für das Tagebuch: Gruppe „Die Regenpfeiffer“)

Von Sölden nach Harburg

Heute Morgen – unser Frühstück – es war das höchste (2040m NN.)
Gleich geht es auf die ersten 3,5 km Schotter Pfad bergab – aber das kann uns nicht mehr schocken, denn wir sind abgehärtet.
Einen mussten wir zurück lassen – Sixfeet und seine Suzi, sie war etwas unpässlich – Günther übernimmt von ihm die „Rote Laterne“.

Durch Sölden geht es dann Richtung Füssen – noch eine kleine Jause eingekauft und dann über den Fernpass – den letzten Pass unserer Reise – die letzten Serpentinen und schon hat uns die Heimat wieder.
Von nun an geht es etwas gemächlicher zu – über kleinere Nebenstraßen – kaum befahren – durch wunderschöne Wiesen und Felder – der Geruch von frisch gemähtem Gras liegt in der Luft – manchmal auch der des Grases das den Umweg über die Kuh genommen hat.

Ja „Umweg“ - unser Zündfunke fällt mir wieder ein. Aber besteht nicht unser ganzes Leben aus Umwegen?
Auch fällt mir gerade Sixfeet ein – ist er schon in der Notaufnahme mit seiner Japanerin? Wie sieht die Diagnose aus?
Genügt ein Bypass – braucht sie die letzte Ölung? Wir hoffen das Beste für die Beiden.
Wieder bin ich von der herrlichen Natur überwältigt und denke daran wir gut es uns doch geht.
Waren die Umwege auf der Reise immer die richtigen, waren die Umwege in meinem Leben immer die richtigen?
Ich hoffe doch, denn viele Umwege führen ja auch zum Ziel und das soll man nie aus den Augen verlieren.

Wolfgang

 

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.