2016 | Katholikentag Leipzig | Tour-Tagebuch

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Tagebuch der Teilnehmer an der Motorradtour zum Katholikentag nach Leipzig

22.5. - 29. Mai 2016


1. Tag (Sonntag, 22. Mai 2016)

Um 10.00 Uhr starteten heute die zwei Pilgergruppen an der Kapelle „Hillige Seele“ von Borchen bei Paderborn.
Gruppe 1 wird geführt von Mike. Die Mitglieder sind: Wolfgang, Klaus-Peter, Ilona, Conny.
Gruppe 2 wird geführt von Martin und Rainer. Sie setzt sich zusammen aus Barbara, Michael, Joachim, Regina und Nadine.
Gruppe 2 hat sich den Namen „Doppelkopf“ gegeben. Gruppe 1 hat zu diesem Zeitpunkt noch keinen Namen. Charakteristisch! Sie fahren keine BMW! Martin, Mike und Rainer sprachen beim Zündfunken vom „Aufbruch“, den wir als zwei Pilgergruppen Richtung „Leipzig“ nun unternehmen.

Die Fragen:

  • Was lassen wir hier?
  • Was nehmen wir mit?
  • Was werden wir auf unserer Fahrt finden?

mögen uns auf unserer ersten Etappe nach Hilders in der Rhön beschäftigen. Das Lied „Fahr mit uns auf unserem Weg“ untermalte abschließend unseren Aufbruch.
Das erste Zwischenziel der 2. Gruppe war die Weserfähre bei Hemeln. Die Gerüchte, dass wir eine Stunde damit fahren sollten, erwiesen sich als falsch. Wie oft hätten wir übersetzen müssen? Im Bikertreff „Fährhaus“ auf der anderen Seite machten wir dann Mittagspause.

(Anmerkung der Abschreiberin: Auf der Fähre trafen wir Dirk!!! Dirk Tanger war bei Pilgern mit PS 2011 in die Dolomiten dabei! Ja, was für eine Überraschung und Freude!)

Zeitweise fuhren wir über die Deutsche Märchenstraße. Die Tour kam uns auch vor wie ein Märchen. Über verwunschene Wege durch Wälder, über Kuppen und durch Täler führte uns Rainer. Vereinzelt taten sich Schlaglöcher auf, gekennzeichnet durch „30-km/h“-Schilder. Sie drohten, uns zu verschlingen. Je weiter wir aber nach Südosten kamen, desto besser wurden die Straßen. Sanfte Bodenwellen ließen uns auf- und abwiegen. Erholung fanden wir am „Frau Holle-Teich“.

In Rotenburg an der Fulda kühlten sich die „Doppelköpfe“ mit einem Eis ab. Die Außentemperatur lag schließlich bei ca. 30 o C. Gleichzeitig „schmolzen“ damit die Tourmitglieder zusammen. Die erste Gruppe tat ähnliches u. a. bei einer Rast am Edersee mit Kaffee und Kuchen. Weiter ging´s durch verschiedene Naturparks.

Der „Aufbruch“ ist uns allen gelungen. Wir lassen zurück: Die Angst vor dem Ungewissen, nehmen mit die Bereitschaft, sich auf Neues einzulassen, freuen uns auf wunderbare Erfahrungen und sind gespannt auf die folgenden Tage. Euch Tourguides vielen Dank!
Joachim