2019 | Norwegen| Tour-Tagebuch - 2. Tag (Donnerstag, 29.08.2019)

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2. Tag (Donnerstag, 29.08.2019)

Von Göteborg zum Scandic Hotel Brennemoen, Mysen

Nach einer Nacht auf der Fähre mit sehr ruhiger See (Gott sei Dank, meine Reisetabletten habe ich nicht gebraucht) starten wir nun in Schweden. Gepäck wieder verstauen, aufsatteln und runter von der Fähre. Der Zündfunken findet diesmal in einer Kirche direkt in Göteborg statt.
Dort angekommen werden wir von einem jungen Mann gegrüßt und wie sich herausstellt ist es kein Priester oder Reiseführer, sondern der Sohn unseres Tourguides Wolfgang, der seit ein paar Jahren hier in Göteborg lebt und uns etwas über die Kirche erzählt. Diese ist schon etwas Besonderes. Von außen ein Backsteinbau, aber von innen erinnert sie an eine große Vikingerhalle mit einer Deckenkonstruktion aus Holzbalken. Die sogar noch nach Jahren ei-nen Duft von frisch geschlagenem Holz verströmen. Außerdem ist sie Pilgerkirche, was dann zu uns passt.
In dem heutigen Zündfunken geht es um das Thema „Veränderung“. Das hiesige Wetter fängt auch gleich damit an. Anstatt Sonne fängt es an zu regnen. Also schnell raus aus Göteborg, das Straßenwirrwarr und die Baustellen machen es unseren Tourguides nicht leicht und ich bin froh, dass ich nur hinterherfahren muss. Das erste Stück unseres Weges geraten wir in ein Industriegebiet mit einer Endlosbaustelle; nur die kleinen roten Holzhütten erinnern ei-nen daran doch in Schweden zu sein.
Doch dann das Schärengebiet: Wasser, Inseln, Felsen und lauter schöne Ausblicke. Meine Laune bessert sich schlagartig. Ich bin das erste Mal hier oben im Norden und finde es groß-artig.
Nach einer Mittagspause geht es Richtung Norwegen unserem Etappenziel. Den Grenzüber-tritt habe ich gar nicht mitbekommen, irgendwo soll ein Schild gestanden haben.
Die Landschaft verändert sich noch einmal. Viele Kornfelder, Waldstücke und eine Hügel-landschaft. Das Fahren gleicht einer Achterbahn, rauf Kurve, runter Kurve usw. Ich bin begeistert!
Und man hat mir versprochen, es soll noch besser werden. Ich freue mich schon darauf.

Anne

Ach ja, „Veränderung“ – wie das Wetter und die Landschaft, sollten wir uns auch Neuem öff-nen und in Bewegung bleiben. Manchmal fehlt der Mut und wir brauchen den Anstoß anderer dazu, aber es lohnt sich immer!

 

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