2018 | Tatra | Tour-Tagebuch

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Tagebuch der Teilnehmer an der Motorrad-Pilgerfahrt in die Tatra (Tschechien & Slowakei)

11.-19. August 2018


1. Tag (Samstag, 11. August 2018)

Von der Hilligen Seele über Thimmendorf nach Hof – eine Tour fast längs durchs Land

Um 9.30 starten wir nach einer kurzen Andacht, versehen mit einem Segen und verabschiedet von zahlreichen Mitpilgern mit allen guten Wünschen für den Tag.
Wie sagte schon der hl. Vinzenz von Paul: „Der Weg ist das Ziel.“ So sollte es auch heute sein. Der Weg, den Peter ausgesucht hat, beinhaltete auf knapp 400 km alles: Autobahn, Bundesstraßen, schöne Land- und Kreisstraßen, kleine Wege, Schotterpisten (für unsere GS-Freunde), Splitpisten, Betonsteinpflaster usw. Wir durchfahren auch seltsame Orte: Siedlung Pöthen, Löwenthal, Gottmannsgrün und vieles mehr …U.a. besuchten wir den Bikerclub Thimmendorf. Dieser war jedoch nach Auskunft eines entsprechend gekleideten Clubmitgliedes geschlossen. Von einem Ort habe ich allerdings schon gehört: Schnarchenreuth.
Es war ein ereignisreicher Tag.
Hatten wir uns das so vorgestellt: Nein.
Haben wir uns darüber gefreut und war es herausfordernd und interessant: Ja!

Unser Tag verlief so, wie das Leben verläuft: Auf seltsamen und gewohnten Wegen; an bekannten und unbekannten Orten; unverhofft und erwartet; interessant und herausfordernd.

 


2. Tag (Sonntag, 12. August 2018)

Vom Falter in Hof zur Sonnenbergbaude in Großschönau….

Zündfunken um 8.50 Uhr! Wir waren echt flott und konnten schon um 9.15 Uhr starten.
Bei herrlichem Sonnenschein mit dem Impuls „Welche leisen Dinge haben Einfluss auf mein Leben gehabt?“

Dieser Impuls, diese Frage hat mich heute zwischen Fichtelberg, Erzgebirge und Zittauer Gebirge beschäftigt. Ich wurde fündig und hatte ein Lächeln im Gesicht. Das Lächeln aber auch, weil ich als letzter Mann meine Truppe wie an einer Perlenschnur kleine und kleinste Straßen fahren sah. Tiefe Zufriedenheit machte sich breit…
Mein Eindruck heute: Bereits am 2. Tourtag hat sich die Gruppe zu einem sehr harmonischen Miteinander entwickelt!

Was für heute bleibt?
Tiefe Dankbarkeit, dass ich wieder mit meinen PS-Pilgern unterwegs sein darf. Dieses Mal Richtung Hohe Tatra.

Günther K.

 


3. Tag (Montag, 13. August 2018)

Von Großschönau in Sachsen – nach Jesenik in Tschechien

Start bei gutem Wetter und guter Laune. Ein Stück Strecke durch Deutschland in die Tschechei – ein paar Steine markieren die Grenze – mir fällt der Zündfunke von heute ein „What I´m looking for“ – übersetzt: „Bis jetzt habe ich nicht gefunden, wonach ich suche“.
Was suche ich? Was erwarte ich? Wir fahren über eine Grenze – eine Grenze von Menschen gemacht – hier wir, die „Anderen“ dort. Auf der einen Seite Wohlstand – ein paar km weiter sieht es etwas anders aus. „Grenzerfahrung“ – denke ich – Ich hatte das „Glück“ hier geboren zu werden – das Glück – oder das Privileg – mein Erbrecht. Aber sind wir nicht alle gleich? Manche sind halt gleicher.

Diese Gedanken schießen mir durch den Kopf.

Aber unsere Tour geht weiter vorbei durch “Gottverlassene“ Gegenden, - Bauruinen und einer „Gottverlassenen“ Kirche – von Gott verlassen? – bestimmt nicht – aber von Menschen verlassen – traurig aber wahr.

Wonach suche ich?

Weiter geht die Tour und ich muss wieder meine ganze Konzentration auf unsere Strecke legen. Straßen mit stellenweise Asphalt – sind keine unbefestigten Straßen und Schlaglöcher sind was ganz normales. Zur Mittagspause ein ruhiges Plätzchen im Schatten – gleich kommt auch ein Einheimischer – ein Tscheche, freundlich versucht er uns etwas zu erklären – aber unser tschechisch ist etwas holprig, aber er ist sehr freundliche und für Conny hat er einen heißen Kaffee! – Freundlich sind die Tschechen. Nach unserem kurzen Stopp geht es weiter – über Polen – parallel zur Tschechischen Grenze über ausgebaute Bundesstraßen kurz von Jesenik wieder zurück in die Tschechei – zum Hotel und zum Ankomm-Bier.
Schön alle wieder zu treffen.

 


4. Tag (Dienstag, 14. August 2018)

Von Jesenik nach Zazriva

Der Tag begann, wie wir ihn in den letzten Tagen herbeigebetet hatten.
Mit gewaltigem Segen beim Frühstück. Ob ein paar Weihwassertropfen dabei waren, weiß ich nicht, kann aber sein. Es stellte sich nämlich ganz schnell heraus, dass wir ein sehr schönes Jubiläumspaar unter uns hatten. Conny und Dirk hatten ihren 20. Hochzeitstag. Conny wurde daraufhin von 19 Männern, Dirk von 3 Freuen umarmt und gratuliert.
Für mich zeigte sich hier, was wir doch für eine schöne Gemeinschaft sind, denn die Glückwünsche kamen nach meinem Dafürhalten allesamt von Herzen und ehrlich. Dirk hatte es sich nicht nehmen lassen, auch unter den erschwerten Bedingungen einer Motorradtour, seiner Frau ein Blümchen (mit Vase) am Motorrad zu befestigen. Wir wünsche euch, dass Dirk noch viele Jahre Blumen am 14. August an Conny überreicht, und ihr euch dabei an die Tatra-Pilger erinnert.

Nach dem Zündfunken, der heute die Frage an den inneren Frieden stellte, hatte der Wettergott längst ein Einsehen und den Regen über den Motorradpilgern abgestellt. So ging es dann über zwar nasse Straßen, aber von oben trocken weiter durch Tschechien, Richtung Slowakei. Der Straßenbelag war teils sehr gut bis durchwachsen, aber ausbaufähig. So hatten wir heute viele rote Baustellenampeln, die wir in den vorherigen Tagen mit etlichen Umleitungen umfahren mussten. Wir fuhren durch Ortschaften, wo von außen gesehen, doch arm und reich dicht beieinander lagen, und man sich die Frage stellte, wie sieht es hinter diesen Fassaden aus.
In der Slowakei hatten wir zunächst den Eindruck, hier ist alles besser, da die ersten Straßenstücke endlich Fahrspaß versprachen. Das war ein Riesentrugschluss. Ortschaften gingen von der einen in die andere über, Geschwindigkeitsbegrenzungen auf 50 km/h nahmen kein Ende. Somit war heute der KM-mäßig kürzeste, aber auch der anstrengendste Tag.

Wir wurden dann auf dem letzten Stück unserer Tour dann doch noch mit sehr schönen Abschnitten entschädigt, wobei die Hotelzufahrt nochmal ein kleiner Höhepunkt war. So sind wir alle wieder heil und gut im Hotel gelandet und am Ziel der Pilgerreise angekommen. Wir haben jetzt Halbzeit unserer Tour und ich möchte mich an dieser Stelle für die Arbeit und den Einsatz unserer Organisatoren und Guides ganz herzlich bedanken, mit der Hoffnung die zweite Hälfte der Pilgertour ebenso abzuschließen.

Günther P.


5. Tag (Mittwoch, 15. August 2018)

Wir sind am Ziel in Zazriva.

Hier übernachten wir 2-mal, d.h. wir können heute ohne Gepäck fahren. Der Tag ist auch zur freien Verfügung, d.h. wer die Gegend auf eigene Faust entdecken möchte oder wer sich einfach nur ausruhen und neue Kräfte sammeln möchte, kann dies tun.
Am Zündfunken, gegen 9.00 Uhr, nehmen jedoch alle teil. Heute geht es um den Begriff Interesse. Wir lernten, dass es auch ein theologisches Wort ist, was so viel bedeutet wie „dazwischen sein“, „mittendrin sein“. Hiermit wollen wir uns heute auseinandersetzen.
Gemeinsam fahren wir anschließend zur ca. 30 km entfernten Lestiny-Kirche. Es ist eine Holzkirche aus dem 17. Jahrhundert, die auch als Weltkulturerbe anerkannt ist. Sie wurde extra für uns geöffnet, damit wir alles besichtigen konnten. Sehr beeindruckend.

Hermann-Josef hatte für heute die große Tatra-Umrundung geplant. Thomas, Uwe, Günther und ich folgten ihm. Zuerst ging es auf die Autobahn, um schneller voran zu kommen, dann über gut ausgebaute Hauptstraßen. Als wir nahe zu dem höchsten Punkt von über 1300 m erreicht hatten, hatte sich das Wetter so zugezogen, dass wir praktisch keine Sicht mehr hatten.
–Schade.-
Nach dem polnischen Grenzübergang änderte sich das Bild total. In Zakopane konnten wir den aufstrebenden Tourismus erleben. Die Stadt war so voll, wie man es sonst nur von Volksfesten her kennt. Entlang der Strecke konnten wir immer wieder wunderschöne alte und neue Holzhäuser bewundern. Eines, in Zakopane, stand sogar auf dem Kopf.
Wieder in der Slowakei, war es vorbei mit den Holzhäusern, dafür gab es hier aber eine grandiose Aussicht auf die schöne Landschaft.
Gegen 16.45 Uhr erreichten wir unser Hotel und freuten uns schon auf das obligatorische Ankomm-Bier.

Andreas


6. Tag (Donnerstag, 16. August 2018)

Von Zazriva nach Znojmo

Wir beginnen das Programm mit einer Richtigstellung: Die Rose am Lenker von Dirk hat nicht Dirk organisiert, sondern Conny. Conny bekam ihre Blumen erst abends im Hotel.

Nun die aktuellen Meldungen vom Tag:
Wir verabschieden uns mit schönen Kurven aus der kleinen Fatra und verfallen das erste Mal an diesem Tag in eine gewisse Monotonie, die aber durch immer wieder interessante Strecken unterbrochen wurde und man dann immer wieder daran erinnert wird, wie schön das Motorrad fahren eigentlich ist.
Um den Zündfunken aufzugreifen: Wir vergleichen mal das Pilgern mit einem neuen Motorradreifen. Beim Pilgern sollen wir Menschen kennenlernen und Kontakte knüpfen.

Einen neuen Motorradreifen muss man auch erst kennenlernen und ihn einfahren, um zu spüren, wie der Kontakt sich entwickelt. Jetzt am 6. Tag ist der Kontakt vom Reifen ein viel größerer als am 1. Tag, ebenso ergeht uns mit unseren Mitfahrern.
Das Ankommen am gesteckten Ziel mit allen – gesund und heil – lässt uns strahlen und wir spüren eine gemeinsame Freude. Wir wünschen uns, dass diese Freude uns begleitet bis zu unserem gemeinsamen Endpunkt der Reise.

Heinz und Dirk


7. Tag (Freitag, 17. August 2018)

Von Znojmo nach Lohberg

Um es vorweg zu nehmen: welch ein angenehmer Tag!!!
Nach dem Tanken kurz vor der Grenze, reisen wir nach Österreich ein. Die Beschilderung nach der Grenze weist auf das Weinviertel hin. Wein habe ich nicht gesehen, wohl aber riesige Felder mit Kürbissen und Sonnenblumen. Später heißt es: Waldviertel. Wald gibt es reichlich. Die richtige Bezeichnung ist: Mühlviertel. Keine Mühlen in Sicht.
Die Landschaft ist herrlich. Sattes Grün, von Regenmangel keine Spur, der Mais steht übermannshoch! Große, größtenteils schon abgeerntete Felder, stattliche Höfe, weite Blicke übers Land und immer wieder Wald mit kühler Luft. Wir fahren am Wirtshaus am Demutsgraben vorbei, was gibt es dort wohl zu essen, durchqueren viele Dörfer mit skurrilen Namen: Kainrathschlag und Negers, in Minidorf stehen aber große Offenställe und große Häuser. Wir durchqueren Groß Gerungs, wo im Fleischereigasthof Hirsch die Pilger in die Steiermark 2017 mäßig gebettet, aber hervorragend ernährt wurden.
Die Mittagspause findet in Liebenau statt, im Gasthof ist Schnitzeltag; ich kann Euch sagen: Es waren keine Kinderteller.
Danach immer weiter schöne Straßen, die sich ohne Mühe wie von selbst auch zügig befahren lassen. Ein breites Grinsen zwingt zum Öffnen des Visiers, lädt allerdings auch ein unbekanntes Flugobjekt zu mir in den Helm ein, das mich vor lauter Freude ins Kinn sticht. Eine Notbremsung war erforderlich – nochmal gut gegangen!
Unbemerkt überqueren wir die deutsche Grenze und sind wieder im Wald, im Bayerischen nämlich. Wir fahren am Großen Arber vorbei, immer noch auf wunderbaren Straßen und landen schließlich nach ca. 340 km in Lohberg, unserem heutigen Ziel. Beim Abendessen wurden wir mit der Roten Domina aus Volkach allerdings nicht recht warm, mit dem übrigen Essen aber durchaus.

Seit vielen Jahren begleitet mich auf meinen Motorradreisen folgender Text von Marc Levy:
„Stell Dir vor, jeden Morgen stellt Dir eine Bank 86.400 Euro auf Deinem Konto zur Verfügung. Du kannst den gesamten Betrag an einem Tag ausgeben. Allerdings kannst Du nichts sparen, was Du nicht ausgegeben hast, verfällt. Aber jeden Morgen, wenn Du erwachst, eröffnet Dir die Bank ein neues Konto mit neuen 86400 Euro für den kommenden Tag. Außerdem kann Dir die Bank das Konto jederzeit ohne Vorwarnung schließen. Sie kann sagen: das Spiel ist aus. Was würdest Du tun?
Dieses Spiel ist Realität: Jeder von uns hat so eine magische Bank: die Zeit. Jeden Morgen bekommen wir 86.400 Sekunden Leben für den Tag geschenkt. Was wir an diesem Tag nicht gelebt haben, ist verloren, für immer verloren. Aber jeden Morgen beginnt sich das Konto neu zu füllen!!

Während dieser Reise habe ich jede Sekunde von meinem Konto gelebt, allein und in Gemeinschaft.

Thomas


8. Tag (Samstag, 18. August 2018)

Von Lohberg bis Eltmann

Nach einem schönen Wechselgebet beim Zündfunken verließen wir das urige Kapitän Goltz. Bei meiner Verbundenheit zur See hätte ich den Kapitän gerne noch kennen gelernt, aber der liegt bestimmt schon in seinem Seemannsgrab. Seien Hinterbliebenen, 3 schwarz gekleidete blonde Damen, führten nun das Geschäft weiter.
Die Fahrt durch den Bayerischen Wald war dann ein kleines Hochlicht unserer Pilgertour. Superstraßen, tolles Motorradrevier.
Die 1. Pause verbrachten wir dann schon in der Oberpfalz. Die Oberpfalz bietet auch herrliche Landschaft und tolle Motorradstraßen, immer flussabwärts am Regen entlang bei schönstem Wetter. Im Ort Roßbach sahen wir dann ein paar Störche auf einem Stoppelfeld auf Nahrungssuche. An der nächsten Ampel fragte ich Hermann-Josef, ob er weiß, ob es sich um Weiß- oder Schwarzstörche handelte, weil sie oben weiß und unten schwarz waren. Er sagte: „Das weiß ich auch nicht genau, aber er muss sich dann wohl um schwarz-weiße Störche gehandelt haben.“ Eigentlich logisch! Aber wer nicht fragt bleibt dumm.
Dann überquerten wir die Naab und ich dachte, wir kommen bestimmt auch noch zur Altmühl, dann hätten wir die 3 Donauzuflüsse komplett. Mittag machten wir dann in einem klassischen bayerischen Lokal mit dem Gütezeichen Bikers welcome.

Im weiteren Verlauf der Strecke befuhren wir immer wieder tolle Straßen durch tolle Gegenden. Ich dachte so, wann denn mal schlechte Straßen kommen, aber wir fuhren, fuhren und fuhren, aber es kam und kam keine schlechte Straße. Wir waren das ja zum Teil gewohnt in Tschechien und der Slowakei. Gewünscht haben wir uns das natürlich nicht wirklich. Dann kamen wir durch Güntersdorf, idyllisch gelegen an der Pegnitz, wirkte es doch wie das Tor zur Fränkischen Schweiz, die bekannt ist durch die vielen Privatbrauereinen.

Nach einer kurzen Trinkpause vereinbarten wir dann, zur Wallfahrtskirche Gügel zu fahren. Das ist eine in den Fels gebaute Kirche und das Kirchenschiff ist nur über 2 atemberaubende Wendeltreppen, ungefähr so breit wie mein Kreuz, zu erreichen. Sehr beeindruckend. Ich denke ein Unikat.

Gegen 17.30 Uhr erreichten wir dann unser Zielhotel in Eltmann am Main.
Zu der Frage des Hochlichts möchte ich sagen, dass es mehrere gab: die super Motorradstraßen im Bayerischen Wald, die Fahrt durch die idyllische Fränkische Schweiz, immer von der Pegnitz begleitet, die Wallfahrtskirche Gügel.

Das Hochlicht war die Tour in sich als Ganzes.

Also, zur Altmühl kamen wir nicht mehr und die Straßen wurden auch nicht mehr schlecht. Aber alle kamen gesund wieder an. Das ist das Wichtigste für unsere PimPS-Touren.

Bernd


 9. Tag (Sonntag, 19. August 2018)

Heimreisetag - von Eltmann im Steigerwald in alle Himmelsrichtungen nach Hause

Treffpunkt pünktlich um 9.00 Uhr wie alle Tage zuvor im Kreis um das mit den Motorradhelmen zusammengelegte Kreuz.
Das Roadbook der Seele kam ein letztes Mal „zum Einsatz“. Dann folgte die herzliche Verabschiedung erst in Kleingruppen und danach gruppenübergreifend.

Aufbruch um 9.30 Uhr. Meine Rückreisegruppe bestand aus Tour Guide und 2 Mitpilgern. Unser Ziel der Reise war der Ausgangspunkt der Tatra Tour: die Kapelle „Hillige Seele“.
Das TomTom machte einen prima Job: super ausgebaute kurvenreiche Strecken lagen vor uns. Wir kamen sehr flott voran. Ich genoss in vollen Zügen die Heimreise, ließ meinen Gedanken freien Lauf und machte mir zeitweise einen Spaß daraus, in den Kurven die Ducati vor meiner Varadero „voran zu treiben“.

Nach 330 km kamen wir um 15.50 Uhr an unserem Ziel an, gut gelaunt und glücklich, wieder im Paderborner Land zu sein.
Die Kapelle war geschmückt, es brannten viele Kerzen, eine Atmosphäre wie beim Tour-Start. Ein stilles Gebet, Dankbarkeit wieder gesund und wohl behalten zurück zu sein.

Ich hoffe sehr, dass alle PS-Pilger ohne Zwischenfälle wieder zu Hause eingetroffen sind.

Bis zum Wiedersehen im Oktober, alles Gute und eine schöne Zeit.

R.

 

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