2017 | Vizentiner Alpen & Dolomiten | Tour-Tagebuch

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Tagebuch der Teilnehmer an der Motorrad-Pilgerfahrt in die Vizentiner Alpen & Dolomiten

12.8. - 20.8.2017


1. Tag (Samstag, 12. August.2017)
(verantwortlich für das Tagebuch: Gruppe „Matthias“)

Von der Hilligen Seele nach Dammbach

Die Pilger wollen heute von der Hilligen Seele starten, um die Vizentiner Alpen & Dolomiten zu bereisen. Das Wetter: 13 °C und ergiebiger Regen.
Um 9 Uhr treffen sich die Pilger an der Hilligen Seele, die leider verschlossen ist. Das Wetter klart auf. Wenn Engel reisen! Gedanken für heute finden wir im Roadbook auf Seite 5. Bestimmung außer Reise? Denken wir nach.

Start um 9.30 Uhr. Um 10.30 Uhr die erste Pause, die mit einer Demonstration der Schwerkraft beginnt. Opfer ist ein britisches Produkt. Die Reparaturarbeiten auf dem Nettoparkplatz werden von 5 Schraubern durchgeführt und sicherlich erfolgreich abgeschlossen. Jetzt stellen wir fest, dass wir ohne Wolfgang losgefahren sind. Wir hoffen, dass er bei Günther Asyl gefunden hat, da er bei Peter nicht in der Gruppe ist. Der Bäcker im Netto-Markt hat uns mit Kauware versorgt. Gestärkt und bei bedecktem Himmel fahren wir weiter.

Um 12.15 Uhr Regenpause im Bäckerladen in Frankenberg/Eder. Stummelbein-Rainer informiert die Pilger, dass hier ein Standort der „Instkp“ (Instandsetzungskompanie) ist. Sollten wir hier die Britin zur Restaurierung lassen? Kaffee und Kuchen stärken uns.
Die geheime Bestimmung besteht heute darin, seine Gruppe zu finden. Die Gruppe möchte sich einen Namen geben. Lost and rain oder die Regenpfeiffer.

Um 12.40 Uhr weiter. Ein wichtiges Ausrüstungsteil einer BMW konnte dem Besitzer nachgeführt werden. Herbert freut sich!
Die Interpretation der Verkehrsschilder wird großzügig gehandhabt. Pause um 17.30 Uhr in Hanau. Endlich regenfrei!

17.55 Uhr Eintreffen mit Einlaufbier in Dammbach. Mein Dank an alle, die diesen Tag mit uns waren.

Sixfeet / 7.ter von 7


2. Tag (Sonntag, 13. August 2017)
(verantwortlich für das Tagebuch: Gruppe „Peter“)

Von Dammbach nach Hundersingen

Die 2. Pilgeretappe startet am Sonntag mit dem Zündfunken. Ziel der Etappe ist der Ort Hundersingen auf der schwäbischen Alb.
Das Motto des Tages führt uns in Gedanken an Orte bzw. Situationen, wo ich Mut bewiesen habe; Aktionen, die besonderer Sorgfalt bedurften; Aufgaben, die mich herausgefordert haben; Dinge, die mich irritiert haben und etwas, worauf ich mich freue.

Mit diesen Gedanken unter dem Helm machten wir uns auf den Weg nach Hundersingen. Dort sollte am frühen Abend das „Einlaufbier“ getrunken werden.
Der Wettergott hatte für uns am Vormittag jedoch noch einige Prüfungen arrangiert. Er spendete uns großzügig seinen Segen/ Regen. Diese Segensschauer stellen den Einen oder Anderen Biker auf eine harte Probe.

Nach einer ausgiebigen Mittagspause klarte das Wetter auf. Wir trauten uns die „Pelle“ einzupacken, denn der Wettergott hatte ein Einsehen und schenkte uns Sonne und trockene Straßen.
Die Gruppe gewöhnte sich sehr schnell an die neuen Rahmenbedingungen und aus Angst/Respekt wurde schnell Spaß und Lust.
Das Herz ging uns auf und es war eine helle Freude zu sehen, wie die Biker wie von einer Schnur gezogen durch die Kurven glitten.
Das „Cruising Feeling“ hat von uns Besitz ergriffen.

Die Gruppe um Peter hat einen Namen gefunden und wird sich in Zukunft „Die Formbaren“ nennen.
Unsere Anne hat in der Gruppe bereits die Rolle der Köchin übernommen. Sie kocht in ihrem „triumphalen“ Ofen täglich das Kühlwasser. Zahlreiche Technikfreaks kommen täglich um sie bei ihrer Aufgabe zu beraten.
Für den Tag, der so trübe begann und so furios endet ein
Laudate omnes gentes,
laudate dominum.

Bernhard, der nicht gerade sitzen kann!

 


3. Tag (Montag, 14. August.2017)
(verantwortlich für das Tagebuch: Gruppe „Günther“)

Von Hundersingen nach Nauders

9 Uhr: Zündfunken im Halbschatten – Was ist oder bedeutet für uns „spirituell“?
ca. 9.25 Uhr Abfahrt bei bestem Mopedwetter
ca. 9.35 Uhr 1. Tanken
Auf der Weiterfahrt Frau mit schwarzem T-Shirt und dem Aufdruck „Silence“ gesehen – Bemerkenswert!
1. Halt: Kapelle besichtigt und nicht nur im Vorbeifahren (war aber zu)! – also nur von Außen.
Später cruisen durch das Allgäu mit erstem Alpenpanorama.

2. Halt: Wegzehrung einkaufen bei Norma für ein Picknick an schönerer Stelle. Erste Erscheinung in Österreich: Schwarze Ikone, so dunkel wie ihre Sonnenbrille – war auffällig, Elke hat´s auch bemerkt.
Schönere Stelle gefunden: erster halt in Österreich mit Alpenpanoramablick zum Greifen! Etwas später Pinkelpause am Kieswerk.
Nach etwas Strecke dann ätzende Durchfahrten durch Warth, Lech mit der wahrscheinlich teuersten Tankstelle in Österreich, Zürs, Arlbergpass und St. Anton.
Dann ein Aufwachen bei super Serpentinenstraße, ein unbekannter Pass, passend durch die Vorgärten (O-Ton Josef).
Ein letzter Kaffee vor Nauders, dann haben wir uns den Rest gegeben bis zum Bergblick.
Ankommbier ca. 17.20 Uhr!
Neuigkeiten von den anderen Gruppen: O-Ton Matthias: „Die anderen Gruppen müssen was geraucht haben – die sind ja total konfus!

Inspiriert vom 2. Ankommbier haben wir dann auch Annes Wasserrätsel gelöst: Es handelt sich um einen britischen Teekocher; pünktlich um 5:00 pm ist das Wasser heiß.
Duschen – Essen – Nachtickern – Schreiben – 1. im Bett, juchuhhh!

Autor (noch) unbekannt

 


4. Tag (Dienstag, 15. August.2017)
(verantwortlich für das Tagebuch: Gruppe „Die Regenpfeiffer“)

Von Nauders zur Barricata

6.30 Uhr. Ich ziehe die Vorhänge unseres Zimmers auf und sehe auf den Alpengipfeln die ersten Sonnenstrahlen.
Es kann ja eigentlich nur ein schöner Tag werden.
Nach dem Fotoshooting vor dem Hotel um 9 Uhr (die Damen waren noch frisch gestylt) der Zündfunke.
Macht euch Gedanken über „Interesse“.
Nach den ersten Kilometern am Straßenrand ein Schild mit einem Motorradfahrer und dem Slogan „Wer früher bremst, hat länger was von der Familie“.
Meine Gedanken waren sofort wieder beim Zündfunken. Interessant: Brauchen die Österreicher keine Rücksicht auf Alleinstehende?

Nach etlichen Passfahrten, mal mit sehr gutem, dann auch wieder mit mäßigem Straßenbelag, trafen wir auch unsere anderen Pilgergruppen bei erforderlichen Pausen.
Für Leute, welche es zugeben, sind einige Passfahrten auch anstrengend, die Anderen sagen dann „Weicheier“.
Der Nachmittag zeigte sich dann auch noch zunehmend wetterfreundlicher, die Temperatur stieg bis auf 32°C: Ausgleich für die Starttage.

Auf kleinen Passstraßen bekamen wir einige Male Probleme, weil auch Kleinwagen im Gegenverkehr groß sein können.
Auch die letzte Fahretappe zu unserer Unterkunft gestaltete sich als große Herausforderung: 20 Kilometer Off Road auf fiesem Schotter forderten ihren Tribut. Bei mehreren Fahrern hat dann auch die Erdanziehung gewonnen. Es blieb aber bei kleinen Sachschäden, und so war um 19 Uhr das „Ankommbier“ mehr als verdient.
Mit sehr guten Pizzen im Magen und verdienter Staubspülflüssigkeit klang dann der Tag wieder in gewohnt lustiger Weise aus.

Danke an das Pilger-Organisationsteam und unser Guides, verbunden mit der Hoffnung, dass es in den nächsten Pilgertagen auch so bleibt.

Günther

 


5. Tag (Mittwoch, 16. August.2017)
(verantwortlich für das Tagebuch: Gruppe „Die Formbaren“)

Rundfahrtag Vizentiner Alpen & Dolomiten

5.ter Pilgertag – Bergfest
Obwohl auch dieser Tag 24 Stunden hat, ist die letzte Nacht kurz ausgefallen; abends der Nachtverkürzer "Geselligkeit" – früh das Gebimmel der Kuhglocken. Entsprechend war auch der Zündfunke etwas verspätet.
Aufgabe des Tages: Was ist mir heilig?
Eine echte Antwort habe ich nicht gefunden, ich weiß aber, dass mein „Sportgerät Motorrad“ für mich keine „heilige Kuh“ ist.

Heute war „Erholtag“ und wir widmeten uns „Mäusedärmen“ (weiße Straßen auf der Karte)
- gut gegessen
- italienische Gelassenheit und Gastfreundlichkeit genossen;

Alle bis auf einen  Mitfahrer aßen eine Kleinigkeit – er eine Secondi Piatti und aß sein Tellerchen nicht leer; das muss den Wettergott verärgert haben – bald darauf fing es an zu regnen.
Aber auch das hatte schließlich etwas Gutes – die britische Mimose unserer Mitfahrerin bekam so eine externe Zusatzkühlung.

Randgeschehen:
• die automatische Helmwaschmaschine für innen + außen wurde erfunden
• die Reparaturbemühungen an der Bremse von Tilos Boxenteam hat trotz der Unterstützung eines jungen Aborigines nicht zu einem 100%igen Erfolg geführt.

Wir sind uns einig – vielleicht aber nicht immer darüber bewusst -, dass es ein Privileg ist, die Region so „erfahren“ zu dürfen und können.
Und eigentlich erschreckend:
Viele der Straßen, die wir heute befahren können wurden vor gut 100 Jahren für die „vermeintlich gute Sache“ – Krieg zwischen Österreich und Italien – angelegt, wovon immer wieder alte Befestigungsanlagen an den Wegen berichten.

Andreas


6. Tag (Donnerstag, 17. August.2017)
(verantwortlich für das Tagebuch: Gruppe „Günther“)

Von der Barricata nach Sölden

„Glauben im Leben umsetzen“ unser Gedanke für den Tag.
Wir verabschieden uns von der Barricata Hochebene, von den Rindviechern und den Italo Cowboys, fahren durch einige kleine Städtchen mit großem Rummel und Zulauf an Menschen.

Den Kaiser-Jäger Steig hat die Gruppe durch die Obstanbaugebiete Meran´s und Bozen´s umfahren. Das überwältigende Panorama verführt uns zu einer „genussvolleren“ Fahrt mit großartigen Ausblicken in das Meraner Tal.
Zur Mittagsrast finden wir einen Parkplatz unter schattenspendenden Bäumen. Jeder aus der Gruppe trägt etwas zum Imbiss bei „und alle wurden satt“ diese Gemeinschaft beschreibt den Charakter unserer Gruppe; ein gutes Miteinander.

Im Meraner Tal empfängt uns die aufgestaute Nachmittagshitze und die Freude auf den Aufstieg zum Timmelsjoch treibt uns voran.
Nach freier Fahrt durch das Hochgebirge treffen wir uns auf 2509 Meter am Joch zum Gruppenfoto; mit zufriedenem Lächeln bei erfrischenden Temperaturen.

Die Fahrt zum Alpengasthof der Gaislachalm führt uns über die geschotterte Piste mit Kehren und gefühlt 45% Steigung.
Das Bier zur Begrüßung steht schon auf dem Tisch – „der Gastwirt weiß was uns eine große Freude bereitet.“
Meine Gedanken zum Zündfunken „Glauben im Täglichen Leben“
Die Tour bringt mich erneut zum Staunen über die wunderbare Natur des Hochgebirges; „Danke dem Schöpfer“ und den Menschen die das Leben so eigerichtet haben.
Mir fällt auch ein das wir zur Mittagspause in einer wunderbaren Situation unsere Pause einrichten konnten, vertraute Gemeinschaft und persönlich mache ich mir wenig Sorgen um mein Bekenntnis; denn Gott ist Barmherzig und füllt auf was an reinem Tun fehlt.

Matthias 17.8.17

 


7. Tag (Freitag, 18. August 2017)
(verantwortlich für das Tagebuch: Gruppe „Die Regenpfeiffer“)

Von Sölden nach Harburg

Heute Morgen – unser Frühstück – es war das höchste (2040m NN.)
Gleich geht es auf die ersten 3,5 km Schotter Pfad bergab – aber das kann uns nicht mehr schocken, denn wir sind abgehärtet.
Einen mussten wir zurück lassen – Sixfeet und seine Suzi, sie war etwas unpässlich – Günther übernimmt von ihm die „Rote Laterne“.

Durch Sölden geht es dann Richtung Füssen – noch eine kleine Jause eingekauft und dann über den Fernpass – den letzten Pass unserer Reise – die letzten Serpentinen und schon hat uns die Heimat wieder.
Von nun an geht es etwas gemächlicher zu – über kleinere Nebenstraßen – kaum befahren – durch wunderschöne Wiesen und Felder – der Geruch von frisch gemähtem Gras liegt in der Luft – manchmal auch der des Grases das den Umweg über die Kuh genommen hat.

Ja „Umweg“ - unser Zündfunke fällt mir wieder ein. Aber besteht nicht unser ganzes Leben aus Umwegen?
Auch fällt mir gerade Sixfeet ein – ist er schon in der Notaufnahme mit seiner Japanerin? Wie sieht die Diagnose aus?
Genügt ein Bypass – braucht sie die letzte Ölung? Wir hoffen das Beste für die Beiden.
Wieder bin ich von der herrlichen Natur überwältigt und denke daran wir gut es uns doch geht.
Waren die Umwege auf der Reise immer die richtigen, waren die Umwege in meinem Leben immer die richtigen?
Ich hoffe doch, denn viele Umwege führen ja auch zum Ziel und das soll man nie aus den Augen verlieren.

Wolfgang

 


8. Tag (Samstag, 19. August 2017)
(verantwortlich für das Tagebuch: Gruppe „Die Formbaren“)

Von Harburg nach Udenhain

Eine Woche sind wir nun gemeinsam unterwegs und beim Frühstück wird mir langsam bewusst, dass das unser letzter Tag zusammen in der Kleingruppe ist. So eine Woche geht für mich viel zu schnell vorbei!

Mein britischer Wasserkocher hat heute Nacht Regen abbekommen. Ich hoffe er ist dabei wenigstens etwas sauber geworden.

Beim Zündfunken erfahren wir, dass Sixfeet seine Susi doch in der Werkstatt lassen musste und die Pilgertour vorzeitig beenden muss. Schade, wir drücken die Daumen, dass seine Susi zu reparieren ist. Oder soll er doch das BMW-Angebot annehmen.

Bei leichtem Regen und der Navi-Einstellung -extreme Kurven- fahren wir durch ländliche Gegenden und kleine Ortschaften. Wir sind in Bayern unterwegs, was man an den vielen Kirchen mit Zwiebeltürmen und den Heiligenkreuzen am Wegesrand erkennt.
Meine Männer fahren mir voraus und ich habe das Gefühl, wir sind richtig zügig unterwegs. Doch irgendetwas ist anders: Mein Gehirn arbeitet auf Hochtour. Ob es an dem Tagebuch in meinem Tankrucksack liegt, was heute noch mit Daten gefüttert werden will? Ich lass mich erstmal zurückfallen und erhöhe den Sicherheitsabstand, da ich mich nicht wie sonst aufs Fahren konzentrieren kann.

Dinkelsbühl 30 km ist ausgeschildert. Erinnerungen kommen hoch, dort bin ich vor Jahren schon mal gewesen. Doch Peter schlägt eine andere Richtung ein. Doch da, eine Umleitung, Andreas winkt rechts, doch unser Tourguide fährt links, und nach ein paar Kilometer fahren wir durch Dinkelsbühl. Manchmal führen Umwege doch ans Ziel!
Unsere Perlenkette zieht sich weiter entlang über sanfte Hügel mit weiten Ausblicken und an Weinfeldern vorbei. Wir kommen zum Main. Hier hat Thilo viele schöne Touren mit seinem Bruder im Schlauchboot verbracht. Andreas nimmt sich eine kleine Auszeit. Ihm geht es nicht gut. Weiter geht es bis zur Mittagspause mit leckerem Kuchen und Kaffee. Hier schaffen wir es auch, ein gemeinsames Gruppenfoto zu machen.

Der Nachmittag führt uns durch den Spessart. Im Hafenlohrtal treffen wir auf die Gruppe von Matthias, was zu einem spontanen Stopp veranlasst. Da taucht auch noch die Gruppe mit Günther auf. Welch seltener Zufall.

Wir fahren weiter durchs Wiesental, Habichtstal, schöne Straßen, Hügel rauf und runter. Leider stürzt Ralf und landet mit seiner BMW im Graben. Gott sei Dank ist ihm nichts passiert. Er muss eine Menge Schutzengel haben.
Gemeinsam bergen wir die 250 kg schwere BMW und bis auf die Koffer hat auch sie nichts abbekommen. Mit Panzertape und Kabelbinder bekommen wir auch die Koffer wieder ans Moped befestigt und kommen etwas verspätet im Hotel an.
Ein Runde Bier auf den Schreck und wir können bereits wieder lachen.

Anne

 


 9. Tag (Sonntag, 20. August 2017)
(verantwortlich für das Tagebuch: Gruppe „Günther“)

Von Udenhain nach Hause (Rückreisetag)

Letzter Tag unserer Pilgerfahrt „Vizentiner Alpen“
Der Abend: Hessisches Buffet vom Feinsten am Vogelsberg, der Wirt gab alles!
Anschließend nette Gespräche und leckeren Kräuterschnaps mit lieb gewonnenen Pilgern und Wünsche für die Zukunft.

Sonntag 20.08.2017
9 Uhr: Abschied im Hof
23 Helme als Kreuz – Heile angekommen. Alle Tourguides und Pilger waren sehr froh, dass nichts Schlimmes passiert ist.
Peter: Die Schutzengel waren alle ohne Pause auf dieser Reise für uns unterwegs.
Six Feet fiel leider wegen technischem Defekt vor 2 Tagen aus.

Rhythmische Musik aus Peters Lautsprecher, wir sollten mitsummen, aber irgendwie kam wenig Resonanz, alle waren mit dem Abschied und der Heimreise beschäftigt. Abschied in den einzelnen Gruppen, von allen Pilgern; ich hatte Tränen in den Augen, aber vor Freude über diese tolle Tour, mit allen klimatischen Zonen, mit fahrerischen und menschlichen großen Herausforderungen, die wohl zur Zufriedenheit aller bewältigt wurden.

Dann legten wir das Puzzle mit 24 Teilen wieder zusammen, eins fehlte, aber wir waren ja nur 23. Jeder nahm sich ein anderes Teil mit den Wünschen eines anderen Pilgers mit nach Hause.
Bei mir stand: „Ich wünsche dir den Blick in die Weite und das du den Ballast hinter dir lassen kannst.“
Es passt als ob es für mich geschrieben worden war! – Zufall?
Danke.

9.45 Uhr: Alle reisefertig, fuhren wir alleine oder in Gruppen Richtung Heimat. Einige nur 50 km, andere bis zu 400 km. Ich hatte so viele Gedanken unter meinem Helm; vor mir ein Pilger, der auch einzeln fuhr, ohne Tourguide, ohne Navi, er fuhr nach einigen Kilometern in die falsche Richtung! Aber das war ja auch ein Gedanke unserer Fahrt: „Umwege“, auch die führen zum Ziel. Mir fielen fast alle unsere Zündfunken ein, die wohl auch im Leben zutreffen und uns helfen?
Liegt wohl auch viel an jedem selbst.

Danke an die TourGuides: Peter, Matthias und Günther, ihr habt viel Energie, Wissen und Menschlichkeit gegeben!!!

In Gedanken an meine Mitpilger und das alle heil nach Hause gefahren sind, freue ich mich auf evtl. nächstes Jahr.

Elke

 

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